Über rund zwei Jahre erstreck­te sich die große Umstyling-Aktion der Arca­den im mit­tel­fränkischen Erlan­gen. Während der Umbauphase haben wir das mehr als 100 Shop-schwere Einkauf­cen­ter mit der Organ­i­sa­tion und Umset­zung ver­schieden­er High­light-Events begleit­et. Vom ersten Auf­takt der Konzep­tion­sphase über die Event­pla­nung, Live-Kom­mu­nika­tion und Markenkom­mu­nika­tion bis hin zum großen abschließen­den Re-Open­ing ver­gan­genen Monat – in rund drei Monat­en kon­stan­ter Prozess­be­gleitung samt Pro­jek­t­man­age­ment kon­nte unser 8‑köpfiges Team aus den Vollen sein­er Exper­tise schöpfen.

Dichte, lila Rauch­schaden auf dem Weg in die Stratosphäre

Mis­sion Aufmerk­samkeit? Check! Unter dem Mot­to „Bere­it zum Abheben“ war ein­er der Meilen­steine die mobile Pro­mo­tion durch Mit­tel­franken. Dabei zogen Astro­naut­en aus­nahm­sweise mal durch die belebte Zivil­i­sa­tion: Aufwändig gek­lei­dete Pro­mot­er im Look der Raum­fahrer verteil­ten gebran­dete Give-Aways. Dabei war ihr auf­se­hen­erre­gen­der Streifzug durch die Innen­städte nur die erste Etappe ein­er aufwändi­gen Gueril­la-Aktion. Zün­den, starten, abheben — extra Treib­stoff für die große Mar­ketingak­tion gab es final aus der Astro­naut­en­ba­sis. Dabei kon­nten die Pas­san­ten live mitver­fol­gen, wie eine 3m große Rakete ihren Startschuss erlebte und dichte, lila Rauch­schwaden in die Stratosphäre zogen.

Zusam­menkom­men, con­necten, net­worken – ein Raum für hochrangiges Pub­likum

Mit der Schubkraft der Rakete­nak­tion öffneten sich wenige Tage später schließlich die großen Tore der Arca­den. Visuelles High­light der großen Re-Open­ing Show war ein Videomap­ping auf ins­ge­samt fünf unter­schiedlichen Lein­wän­den, die sich zu einem großen Ganzen formten. Die Her­aus­forderung für uns bestand darin, dass die VA-Fläche ein­er­seits gebo­gen war und dadurch alle Gäste einen zugangs­freien Blick auf die Dar­bi­etun­gen genießen soll­ten. Eine Laden­fläche des Cen­ters wurde von unserem Team mit vie­len aus­gek­lügel­ten Hand­grif­f­en in eine VIP-Fläche ver­wan­delt, auf der sich zum großen Hap­pen­ing zahlre­iche lokale promi­nente Gesichter ein­fan­den. Zusam­menkom­men, Con­necten, Net­worken – in stil­lvoller Atmo­sphäre durch Sitzstehkom­bi­na­tio­nen aus mod­ernem Mobil­iar und passender Ambi­en­te­beleuch­tung in kam­pag­nen­typ­is­chem Pink, fand sich das hochrangige Pub­likum aus den Bere­ichen Poli­tik, Wirtschaft, Immo­bilien und Banken schnell in einem gesel­li­gen Get-Togeth­er wieder. Den Peak der Öffentlichkeit erre­icht­en wir einen Tag später: Enter­tain­ment für Groß und Klein mit zahlre­ichen DIY-Aktio­nen für Kinder, kreativ­en Round­ta­bles für Erwach­sene und das Abtauchen in den Space der Virtuellen Real­itäten in Koop­er­a­tion mit den dor­ti­gen Shops, waren Bestandteile des umfassenden Markenkonzepts, bei dem vor allem das Mit­machen und direk­te Erleben der Marke im Vorder­grund stand.

Visuell ver­ankern, was im Kopf bleiben soll

Zeigen, was aus den Riegen der Arca­den entspringt: Einen exk­lu­siv­en Ein­blick in die Trends der Sai­son gab es für die Besuch­er während ein­er spek­takulären Fash­ion Show der Cen­ter-Stores. Für großes Auf­se­hen sorgte dabei eine Per­for­mance in der Luft, bei der die Mod­els mit zwei ungesicherten Akro­batin­nen agierten. In schwindel­er­re­gen­der 10-Meter-Höhe gab es Kun­st­stücke aus den Riegen der Ver­tikaltuchakro­batik, bei der so manch ein­er vor Span­nung den Atem anhielt. Durch die Show führten zwei nationale Influ­encer, die jew­eils mit einem dig­i­tal­en Look­book aus­ges­tat­tet waren. Hier kon­nten die Zuschauer nach der Aktion ihren ganz indi­vidu­ellen Lieblingslook aus den präsen­tierten Mode-High­lights zusam­men­stellen. Gut aus­ges­tat­tet mit einem Fotoabzug ihrer Favoriten samt Shop-Logo und den Preisen der jew­eili­gen Klei­dungsstücke, kon­nten sie im Anschluss ziel­ge­nau die Shops ans­teuern. Ein weit­eres High­light des Tages war das TapeArt im gesamten Cen­ter, das als kilo­me­ter­langes Wegeleit­sys­tem die Besuch­er zuver­läs­sig zu den ver­schiede­nen Shops und Aktions­flächen führte. Getreu dem Ansatz „Weil im Kopf hän­gen bleibt, was visuell ver­ankert wird“, wur­den in einem gemein­samen Street Art Work­shop mit dem Graf­fi­tikün­stler KL52 Stick­er gestal­tet, die anschließend auf dem Foto­bus lan­de­ten oder von den Besuch­ern als kleines Andenken mit nach Hause genom­men wer­den kon­nten.