Am 11. Okto­ber fand in Leipzig die zweite öffentliche Anhörung der Unab­hängi­gen Kom­mis­sion zur Aufar­beitung sex­uellen Kindesmiss­brauchs zum The­ma „Sex­ueller Kindesmiss­brauch in der DDR“ statt. Die Vor­sitzende der Kom­mis­sion, Prof. Dr. Sabine Andresen, eröffnete die Anhörung in der Leipziger Vil­la Ida. Bun­des­fam­i­lien­min­is­terin Dr. Kata­ri­na Bar­ley hielt das Gruß­wort und dank­te den Betrof­fe­nen für ihren Mut und ihre Offen­heit, öffentlich über ihre Erfahrun­gen zu sprechen. Die Ver­anstal­tung war die zweite in ein­er Rei­he von öffentlichen Anhörun­gen der Kom­mis­sion mit unter­schiedlichen Schw­er­punk­ten. Unter dem Leit­satz „Geschicht­en, die zählen“ disku­tieren Betrof­fene, aber auch Zeitzeug­in­nen und Zeitzeu­gen, sowie weit­ere Exper­tin­nen und Experten aus Wis­senschaft und Prax­is über Aus­maß, Art und Fol­gen der sex­uellen Gewalt gegen Kinder und Jugendliche.

Wir unter­stützten dabei das Bun­de­samt für Fam­i­lie und zivilge­sellschaftliche Auf­gaben beim Loca­tion­scout­ing und wählten die Vil­la Ida nicht zulet­zt wegen ihres geschicht­strächti­gen Charmes und dem tra­di­tionellem Flaire. Zudem organ­isierten und koor­dinierten wir die Dien­stleis­ter rund um das Hear­ing, um für alle Betrof­fe­nen und Beteiligten die Ver­anstal­tung so angenehm wie möglich zu gestal­ten. Abschluss der Ver­anstal­tung war der Auftritt von Sebas­t­ian Krumbiegel, welch­er sich neben seinem musikalis­chen Wirkungs­bere­ich auch gegen Gewalt und Ras­sis­mus engagiert.