Dynamik als Zauberformel – Livestream als multisensorisches Erlebnis

von 22. Juni 2020 Juni 30th, 2020 empfehlung, goodtoknow

Sind wir doch mal ehrlich: Liveübertragungen, unabhängig ob für Produktschulungen oder Webinare, haben großteils eine gemeinsame Schnittmenge: statische Kameras mit immer wiederkehrenden Blickwinkeln. Was das geübte Auge sofort entdeckt, führt beim Konsumenten oft unbewusst zu deutlichen Ermüdungserscheinungen in Form von schweren Augenlidern, Unaufmerksamkeit und Interessenverlust mit fortwährender Streaminingdauer. Neue Anforderungen zur Förderung der Interaktion mit dem Referenten bzw. Betrachtern unter sich werden stiefmütterlich behandelt. Ebenso wird sich bei den angesprochenen Sinnen lediglich auf die auditiven und taktilen Systeme beschränkt. Aus der persönlichen Erfahrung als Nutzer haben wir uns gefragt: „Muss das so sein? Lässt sich ein Livestream nicht auch multisensorisch gestalten durch den Einsatz gezielter Elemente der Live-Kommunikation?“. Unter diese Fragestellung hat sich der Arbeitstitel „Livestream anders.“ entwickelt, unter welchem wir seither evaluieren, was wirtschaftlich sinnvoll für die Unternehmen und gleichermaßen reizvoll für den Endkunden erscheint.

Die technischen Voraussetzungen, wie eine entsprechende Übertragungsrate, Bildqualität etc., sind unserer Meinung nach Anforderungen, welche jeder Livestream erfüllen sollte. Bereiche, wie eine individuelle Gestaltung mittels einfacher Anpassung an die CD, browser- & appbasierte Nutzung und eine direkte interne Vernetzung der Zuhörer über bekannte soziale Netzwerke, bilden für uns eine erste Grundlage dieses Thema Livestream neu zu überdenken. Diese Ansätze gekoppelt mit einer dynamischen Kameraführung zur Förderung der Aufmerksamkeit durch unterschiedliche Bildkompositionen und den zusätzlichen Einsatz multisensorischer Elemente, werden beim Betrachter zu neuen, unbekannten Erlebnissen führen. Multisensorische Elemente? Bitte was? Wir wollen als Kreativköpfe unsere Kernkompetenzen in den Livestream integrieren, sprich alle Sinne des Menschen, wie Sehen, Fühlen, Hören, Riechen, in dieses Konstrukt produktorientiert und zielgruppengerecht platzieren. Ob uns das gelingen wird, steht in den Sternen, aber warum nicht nach diesen greifen und mit Mut und visionären Ansätzen die Welt der standardisierten Livestream-Konzepte ein wenig aufmischen. Und da für uns dieser Prozess aktuell sehr schnelllebig erscheint, wurde aus einem reinen Arbeitstitel schnell eine Vision: Dynamic Livestream.

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